Schaut mal rein!

In den Workshops

Am vergangenen Wochenende habe ich in der Schweiz im Atelier von Judith Mundwiler einen Workshop geleitet, bei dem die Auseinandersetzung mit Papier im Mittelpunkt stand. Der Inhalt des Kurses orientierte sich an meinem Heft TEX-TOUR 13 – Textil trifft Papier, lieĂź aber viel Raum fĂĽr eigene Interpretationen. Am Freitag wurden sehr viele Techniken ausprobiert, die dann am Samstag experimentell weitergefĂĽhrt wurden.

Es waren zwei intensive Tage an diesem inspirierenden Ort. Im Mai werde ich wieder dort sein. Das Thema des Workshops: Hängende Gärten. Mehr dazu später.

Die folgenden Fotos geben einen Einblick ins Atelier und zeigen eine Auswahl der Ergebnisse:

… bei der intensiven Arbeit…
… hier wurde diskutiert, geschaut und natĂĽrlich gut gegessen…
… BĂĽcher, das Thema betreffend, waren auch schnell zur Hand …
… und so sahen dann einzelene Aufgabengruppen aus, zu denen wir gearbeitet haben…
… Experimente mit genähtem Raster …
Hier wurde ein Kreis mit der Nähmaschine frei gestickt und dann weiter bearbeitet …
… interessante Flächengestaltungen …
… aufwendig mit Papierstreifen …
… eine Idee, entwickelt aus dem Thema Streifen, hin zur Skulptur …
… Papiergarn wird mit Perforation kombiniert …
… Papierelemente werden zu Ketten genäht und lassen durch Zufall ein Gesicht entstehen …
… Auflösung des Papiers fĂĽhrt zu einer pflanzlichen Anmutung …
… Papiergarn wird zu einem kleinen Garten …
… eine dynamysche Flächengestaltung, in der Bewegung steckt …
… auch gewebt geht …
… und fein muss das Papiergarn auch nicht immer sein …
… Falten lassen sich auch gut gestalten …
… Knautschen und ReiĂźen und Nähen …
… und noch eine freie Interpretation des Webens …
… Collagen enstanden dann noch zum SchluĂź …
… sie bieten etwas fĂĽr´s Auge

Stickwort der Woche

"Stickwort der Woche"

Jetzt geht es endlich los! Habt Ihr alles vorbereitet?

Dann schaut einmal, wie es weitergeht:

Ich habe ein Stoffquadrat genau in die Mitte gesetzt. Und auch genau in der Mitte sollen mögliche Stiche gesetzt werden!

Wie könnt Ihr verfahren? Zieht ein vorbereitetes Stück Stoff aus dem Vorrat und setzt Stiche in die Mitte!!! Wie sie aussehen, wieviele es sind und auch die Wahl der Farbe liegt ganz bei Euch. Auch die Art des Garns ist nicht festgelegt. Ihr habt also genügend Spielraum.

Kunst am Lappen!

In den Workshops

In der Gruppe „Kunst am Lappen“ ging es im vergangenen Halbjahr nicht um Stoff sondern um Garne und deren Verarbeitung. Ich hatte bei meinem Besuch in Haslach vor zwei Jahren handgefärbtes Stickgarn in unterschiedlichen Qualitäten erstanden. Diese hatten wir bereits bei unseren Zauberkästchen eingesetzt. Nun sollten sie aber noch einen besseren Auftritt bekommen. Ich hatte Metallringe besorgt, in die gewebt werden sollte.

Im ersten Schritt wurde der Rahmen mit einen festen Garn umwickelt. So war nicht nur das Metall abgedeckt, sondern wir hatten auch die Möglichkeit, Kettfäden an den gewĂĽnschten Stellen durch diese gewickelten Fäden zu befestigen. Dann entstanden nach und nach einzelne gewebte Flächen ĂĽber 5 – 10 Kettfäden. aus feinen Woll-, Seiden- und Baumwollfäden.

Es wurden Farbwechsel eingebaut und so die ersten Regeln fĂĽr das Weben erlernt.

Nach dem ersten gewebten Element konnte die Arbeit Stück für Stück weiterentwickelt werden. Die Leinenbindung wurde differenzierter eingesetzt, textile Strukturen erforscht. Bei der Bearbeitung von Einzelfäden haben wir den halben Schlag aus der Makrameetechnik ausprobiert.

Natürlich dürfen in dieser Gruppe Perlen nicht fehlen. Sie wurden einfach aufgefädelt und am Rand und an den gewebten Flächen verankert. An einigen Stellen wurde auch der Rahmen mit Perlen bestickt.

Zum guten Schluß wurde noch ein feines Seidenbändchen um den Ring gewicklet. So erhielt die Arbeit einen wertvolleren Charakter.

Dieser Reifen kann nach Beendigung ins Fenster gehängt werden. Wir haben ihn allerdings auf einem farblich angepassten Karton befestigt und in einen Objektrahmen gesetzt.

Was in dieser Gruppe nun Neues entsteht, werdet Ihr wieder an dieser Stelle erfahren.