Kunst am Lappen!

In den Workshops

In der Gruppe „Kunst am Lappen“ ging es im vergangenen Halbjahr nicht um Stoff sondern um Garne und deren Verarbeitung. Ich hatte bei meinem Besuch in Haslach vor zwei Jahren handgefärbtes Stickgarn in unterschiedlichen Qualitäten erstanden. Diese hatten wir bereits bei unseren Zauberkästchen eingesetzt. Nun sollten sie aber noch einen besseren Auftritt bekommen. Ich hatte Metallringe besorgt, in die gewebt werden sollte.

Im ersten Schritt wurde der Rahmen mit einen festen Garn umwickelt. So war nicht nur das Metall abgedeckt, sondern wir hatten auch die Möglichkeit, Kettfäden an den gewĂĽnschten Stellen durch diese gewickelten Fäden zu befestigen. Dann entstanden nach und nach einzelne gewebte Flächen ĂĽber 5 – 10 Kettfäden. aus feinen Woll-, Seiden- und Baumwollfäden.

Es wurden Farbwechsel eingebaut und so die ersten Regeln fĂĽr das Weben erlernt.

Nach dem ersten gewebten Element konnte die Arbeit Stück für Stück weiterentwickelt werden. Die Leinenbindung wurde differenzierter eingesetzt, textile Strukturen erforscht. Bei der Bearbeitung von Einzelfäden haben wir den halben Schlag aus der Makrameetechnik ausprobiert.

Natürlich dürfen in dieser Gruppe Perlen nicht fehlen. Sie wurden einfach aufgefädelt und am Rand und an den gewebten Flächen verankert. An einigen Stellen wurde auch der Rahmen mit Perlen bestickt.

Zum guten Schluß wurde noch ein feines Seidenbändchen um den Ring gewicklet. So erhielt die Arbeit einen wertvolleren Charakter.

Dieser Reifen kann nach Beendigung ins Fenster gehängt werden. Wir haben ihn allerdings auf einem farblich angepassten Karton befestigt und in einen Objektrahmen gesetzt.

Was in dieser Gruppe nun Neues entsteht, werdet Ihr wieder an dieser Stelle erfahren.