Weiche Schachteln?

In den Workshops
Ja, Die Kunst der weichen Schachteln, so lautete das Thema des Workshops in der katholischen Akademie Stapelfeld in der vergangenen Woche. Von Montag bis Sonntag haben sich zehn Teilnehmerinnen und zwei Workshopleiterinnen, nämlich Judith Mundwiler und ich, intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. Ich darf es hier schon verraten. Es hat allen sehr viel Spass gemacht, es wurde intensiv  und engagiert gearbeitet und die Arbeiten waren staunenswert und wundervoll, oder doch auch ein wenig wundersam?

Und so lautete die Ausschreibung:

Mit einfachen Materialien und Werkzeugen erobern wir spielerisch textile Räume. Die dritte Dimension kommt ins Spiel, wenn wir weiche Schachteln entstehen lassen, die voller textiler Experimente Geschichten erzählen, klar im Design mit Farben, Materialien und Formen gestaltet und gefüllt werden oder Sammlungen aufnehmen. Wir begeben uns in die künstlerische Welt von Assemblage und Readymade. Gearbeitet wird mit bekannten Techniken von Hand und mit der Nähmaschine.


Und genau so haben wir es gemacht. Begonnen wurde mit einem Recyclingprojekt, wo ausgediente Fruchtsaft-, Milch- oder Sahnetüten zu einem selbstbedruckten Objekt umgestaltet wurden. Gefüllt wurden sie mit Fahnen, Standarten, Zauberstäben, und vielen anderen Ideen und Einfällen.

Im zweiten Schritt wurden kleine Pappschachteln geheimnisvoll mit Fundobjekten und textilem Beiwerk gefĂĽllt. Diese Schachteln mussten auch noch textil verhĂĽllt werden.

Aus zwei Filzplatten, einer festen Röhre und Stoff wurden zauberliche Schachteltörtchen, in der eine selbstgestaltete Perle oder eine andere Besonderheit Platz fand.

Ohne Zugabe, nur mit Nadel und Faden musste aus einem StĂĽck Stoff in einer vorgegebenen Zeit eine Art Schachtel entwicklet werden, wobei des Wort entwickeln eher durch Falten und Raffen ersetzt werden konnte.

Dann entstand eine reich bestickte textile Schachtel, aus der etwas herauswachsen durfte.

Und zum guten Schluß wurde noch eine Faltschachtel hergestellt, die bei einigen Teilnehmerinnen zu einer wunderschönen mannigfaltigen Aufbewahrugnsbox weiterverarbeitet wurde.

Die Präsentation zum Ende dieser Tage hat uns noch einmal alles das vor Augen geführt, was in intensiver Kleinstarbeit alles entstanden ist.

Schauen Sie doch mal!!!


Bei Barbara war sogar ein Hexenbesen zu entdecken
























Und hier noch Beispiele zu den textilen Schachteln, aus denen etwas herauswachsen darf.






























Und so sahen die Ergebnisse zu den Schachteln aus einem StĂĽck Stoff aus:






Am 13 August habe ich Ihnen folgendes Bild im Blog gezeigt:






Daraus ist diese Schachtel entstanden, die aber noch auf ihren Inhalt wartet.