Seit einer Woche ist es nun schon wieder vorbei. Am vergangenen Donnerstag bin ich von einer hochinteressanten, aber auch sehr anstrengenden Tagung aus Haslach zurĂŒckgekommen. Am Samstag zuvor wurde die Veranstaltung feierlich eröffnet. Fast 190 TeilnehmerInnen aus aller Herren LĂ€nder und von vielen Kontinenten waren anwesend. Musemsleute, KĂŒnstlerInnen, DesignerInnen, Kulturschaffende, sie alle fanden den Weg ins MĂŒhltal. Schön war das Wiedersehen, aber auch das Kennenlernen von Textilbegeisterten aus Nah und Fern.
Ăber dreizig VortrĂ€ge wurden uns am Montag und am Mittwoch geboten. Montagabend konnte man dann noch die Ausstellungen im Ort besuchen. Dienstag wurde es dann gemĂŒtlicher, denn an diesem Tag ging es erst nach SchloĂ Neuhaus, dann mit dem Boot ĂŒber die Donau nach Linz und von dort aus weiter zu einem ehemaligen Bahnhof, der ebenfalls zu einem Kulturort umfunktioniert worden ist. Alles Erlebte muss nun erst einmal ankommen, zumal ich hier zu Hause natĂŒrlich wieder sofort in den Alltag eingetaucht bin.
Ich habe nicht sehr viele Fotos gemacht, aber lassen Sie sich trotzdem ein wenig nach Ăsterreich entfĂŒhren:

Am Parkplatz in Haslach fand sich diese kleine Idylle…

…durchs Tor ging es dann in Richtung Webermarkt…

…eine weitere schöne Festung, wenn man ĂŒber einen Zaun schaut…

… Haslach am Markt mit den ersten StĂ€nden des Webermarktes…

…auch groĂe Hallen wurden fĂŒr den Markt umgenutzt. Ich habe mich gefreut, dort Polly Leonard von der Zeitschrift “ Selvedge “ persönlich kennenzulernen…

…ebenfalls einige Ecken weiter und, wie Sie sehen, gut besucht…

…vor dem Museum , in dem man Erzeugnisse der Manufaktur kaufen kann…

…im Garten konnte man sich mit FĂ€rberpflanzen vertraut machen…

…oder Ergebnisse aus einem Workshop erahnen…

…dies war eine besonders ĂŒberzeugende Handspielpuppe, die man erwerben konnte, die aber auch vom Erschaffer wunderbar prĂ€sentiert wurde…

… ein wunderliches Fenster im Ort…

… und ein Blick in einen idyllischen Hinterhof in einer Galerie…
Am Sonntagnachmittag bin ich dann mit einer Freundin nach Tschechien gefahren, nach Cesky Krumlov zum Museumzentrum rund um den Maler Egon Schiele. Diesen Ort hat Schiele immer wieder auch gezeichnet und gemalt.

Im Vordergrund sieht man die Moldau, auf der viele Bootsgesellschaften unterwegs waren.

Die Kirche des Ortes sieht frisch renoviert aus.

Noch einige Schritte weiter, dann ĂŒber die BrĂŒcke und nach links und schon standen wir hier:

…vor dem Schiele Art Zentrum. Da haben wir nicht nur etwas ĂŒber ihn erfahren können, sondern auch noch ĂŒberraschenderweise eine Ausstellung moderner Textilkunst entdeckt. Wie passend!

Wer die Bilder von Schiele kennt, wird auch diese HĂ€user wiedererkennen.


Am Dienstag ging es dann am frĂŒhen Morgen mit dem Bus nach SchloĂ Neuhaus, wo die Ausstellung PARADIESGĂRTEN prĂ€sentiert wurde.



Dies ist ein Blick aus einem der AusstellungsrÀume auf die Donau. Auf diesem Fluà ging die Fahrt bis nach Linz.

Nach dem Besuch in der UniversitĂ€t fĂŒr Kunst und Design mit der Vorstellung einer virtuellen und gleichzeitig realen Fashionshow ging es mit dem Bus weiter an diesen interessanten Ort, Galerie HeimART in Neufelden. Ein StĂŒck Eisenbahngeschichte nun kĂŒnstlerisch und kulturell genutzt. Wir hatten hier einen tollen Zwischenstop bei Brot und Butter und kalten GetrĂ€nken. Gleichzeitig konnte noch die Ausstellung von Tanja Boukal besucht werden.


Die Tische waren schon eingedeckt.

Eine schöne Kulisse, um sich weiter zu unterhalten und Gedanken auszutauschen, ein wenig zu relaxen oder auf Fotosafari zu gehen. Dazu in einem spÀteren Blog mehr.



TschĂŒĂ bis zur nĂ€chsten Woche. Da werde ich ein wenig ĂŒber die Ausstellung in SchloĂ Neuhaus berichten, vor allen Dingen werde ich sie statistisch ein wenig unter die Lupe nehmen.
An dieser Stelle sei allen, die am Zustandekommen, der Planung und DurchfĂŒhrung dieser Tage beteiligt waren, ein ganz herzliches Dankeschön gesagt. Das Textile Zentrum Haslach war ein tolles Ambiente fĂŒr dieses Treffen und alles war perfekt geplant. Hier sei noch besonders Christina Leitner und Andreas Selzer genannt, die wirklich alles daran getan haben, dass es den GĂ€sten so gut wie möglich ging.
Hier finden Sie noch mehr Fotos und auch solche, die die Vernissage der Ausstellung in SchloĂ Neuhaus zeigen und in der Galerie HeimART.
Weitere Nachrichten:
In Sent in der Schweiz findet die zweite Ausstellung in der Galerie textile art sent in diesem Jahr statt. Sie beginnt am 31.8.2019. Vorgestellt wird die KĂŒnstlerin Verena Sieber-Fuchs, die ich bei meiner Ausstellung kennenlernen durfte. Sie ist mir schon seit 30 Jahren bekannt und ich habe mich sehr gefreut, sie persönlich kennenzulernen. Sie fertigt phantastische Kunstwerke aus unterschiedlichsten Materialien,. Sie können Sie auf ihrer Webseite besuchen (hier) oder auf der Webseite der Galerie (hier) oder Sie können einen ausfĂŒhrlichen Bericht bei den Ausstellungsbesprechungen von Gudrun Heinz lesen, die wieder ungemein interessante Bercihte zusammengestellt hat. (hier)