Neues Altes!

Die Sprache der Erde, Entdeckungen, Unter meinen FĂŒĂŸen


In meinem Blog vom 3.Februar habe ich ein neues Gesicht hier im Hause vorgestellt.






Von der ein und anderen Seite habe ich nun Hinweise auf den möglichen Ursprung dieser Skulptur erhalten. Mit meiner Annahme, daß sie aus Afrika stammen könnte, lag ich gar nicht so falsch. Die Figur stammt wohl aus Westafrika, genauer aus dem Kamerun und dort vom Volk der Kirdi. Es könnte als Hausverzierung genutzt worden sein.

„Als Kirdi wird eine Reihe von kleinen tschadischsprachigen Ethnien im Norden Kameruns bezeichnet. Dazu gehören Kapsiki, Tupuri, Fali, Daba, Mofu, Mandara, Guiziga, Musgum, Mundag und Massa“
Wikipedia, 16.2.2022.

Diese Volksgruppe ist auch sehr bekannt fĂŒr ihre Perlenschurze.

Möglicherweise stammt die Figur aber auch aus Mali, von den Dogon.

„Die Dogon sind eine afrikanische Volksgruppe, die in Westafrika im Osten von Mali lebt und ursprĂŒnglich aus dem Nordwesten von Burkina Faso stammt. Das Volk der Dogon umfasst derzeit etwa 350.000 Menschen. Die Dogon leben heute am Westende der Hombori-Berge an den Felsen von Bandiagara, die 1989 zum Weltkulturerbe erklĂ€rt wurden. Die Dogon sind auch unter den Namen Dogo, Dogom, Habbe bzw. Habe, Kado bzw. Kaddo, Kibisi oder Tombo bekannt.“
Wikipedia 16.2.2022

Ich bin mir fast sicher, dass sie aus diesem Teil Westafrikas stammt, denn auf entsprechenden Abbildungen kann man Àhnliche Figuren an den HÀusern entdecken, auch wenn sie nicht bemalt sind. Unter diesem Link finden Sie Abbildungen zur Kunst in Mali.






Ein weiteres SammlerstĂŒck ist bei mir im Januar als Geschenk angekommen. Es handelt sich um ein Schlammtuch.






„Bogolan (Schlammtuch, mit Schlamm hergestellt) ist das Produkt einer afrikanische Web– und FĂ€rbetechnik, die ursprĂŒnglich in Mali beheimatet ist. Bogolan sind grob strukturierte und handgewebte Baumwollstreifen, die etwa zehn bis 15 Zentimeter breit sind und zusammengenĂ€ht werden. Traditionell werden die Baumwollstreifen von MĂ€nnern gewebt. Die kunstvollen Muster werden von Frauen durch wiederholtes Auftragen von Schlamm und Saft, der sowohl aus BlĂ€ttern als auch aus Baumrinde gewonnen wird, hergestellt. Der FĂ€rbeprozess ist Ă€ußerst zeitraubend, was das Produkt zu einem sehr begehrten Artikel macht. Bogolan ist zu einem international anerkannten Symbol afrikanischen Stils geworden.“
Wikipedia 16.2.2022






Durch seine Schlichtheit und das klare Muster wirkt es sehr modern. Und es passt wunderbar in mein Projekt der Erden, finden Sie nicht?

Die Sprache der Erde

Apropo Erden. Das Projekt, dass jetzt weiterfĂŒhrend den Namen Die Sprache der Erde bekommen hat, steht weiterhin im Mittelpunkt meiner praktischen Arbeit. Dazu werde ich Ihnen ausfĂŒhrlicher in der nĂ€chsten Wochen berichten.

Bis dann. Ich freue mich, wenn Sie mir weiter Gesellschaft leisten.