Gestern hatte ich die Möglichkeit an einer Haushaltsauflösung teilzunehmen, die seit mehreren Monaten läuft. Es war sehr spannend, die Sammlungen an Büchern, Bildern, Zeichnungen und vielem anderen mehr zu betrachten und zu überlegen, was man vielleicht davon brauchen könnte. Letzendlich musste ich mir eingestehen, dass es mir nicht möglich ist, viel mitzunehmen, auch wenn es noch so interessant ist. Da gab es zum Beispiel interessante Karteikarten mit persönlichen Notizen, Bauzeichnungen en masse, Bilder, alte Ikonen, Fotografien von 500 Reisen, die dieses Ehepaar um den gesamten Globus geführt hat. Wahnsinn. Und das muss nun alles geräumt, entsorgt, verschenkt werden, weil man sich gezwungenermaßen verkleinern muss. Die Schätze, die ich für mich gehoben habe, sehen Sie hier:
– ein tĂĽrkisches Hochzeitstuch, dass sehr fein gestickt worden ist


– eine Gruppe von PĂĽppchen aus Peru

– und bei dieser Arbeit muss ich noch einmal nachhaken, denn die konnte ich bisher keinem Land zuordnen:

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T.O.P. secret
Die Vorbereitungen fĂĽr die Ausstellung in Heidelberg – T.O.P. secret – laufen auf Hochtouren. Nun geht es langsam um das Verpacken und Verschicken. Ja, da gibt es einiges zu bedenken. Ausserdem muss auch noch nach den Aufhängungen geschaut werden. Die Tabelle mit allen Arbeiten wird erstellt. Auch da gilt es intensiv zu recherchieren. So saust die Zeit in einem fort.——————————————————————————————————————–
Schön, wenn man dann einen Blick in andere Ausstellungen werfen kann. Und was ist da besser geeignet als die Ankündigungen von Gudrun Heinz, intensiv recherchiert und aufschlußreich geschrieben. Mein Favorit: Der Bericht über die Marionettenausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum Schwäbisch Hall Dies ist doch eine ganz interessante und ungewöhnliche Welt.
In der Galerie ART TEXTIL SENT in der Schweiz sind Werke der Künstlerin Gina Ballinger zu sehen. Sie habe ich zum ersten Mal in Haslach in Österreich entdecken können. Sie sind so zauberlich und fröhlich.
Als Kontrapunkt findet sich ein Bericht zu den textilen Arbeiten von Louise Bourgois. Mit achtzig Jahren hat sie sich wieder dem textilen Medium zugewandt, das ihr schon seit ihrer Kindheit vertraut war.
Man kann nicht ĂĽberall sein. Darum ist es toll, auf diese Weise mehr zu erfahren.
Ich wĂĽnsche Ihnen eine weitere sommerliche Woche.